Das Waisenhaus

Die Lebenserwartung in Kamerun ist nicht hoch. Viele Kinder verlieren ihre Eltern frühzeitig durch Unfälle und schwere Infektionskrankheiten. Eine staatliche Fürsorge gibt es nicht; wenn ein Kind keine näheren Angehörigen hat oder die weitere Familie sehr arm ist, muss es auf der Straße leben und selbst sehen, wie es an Nahrung und Kleidung kommt. Ein Schulbesuch liegt dann außerhalb jeder Möglichkeiten.

Vor diesem Hintergrund ist 2010 unser Waisenhaus eingeweiht worden, dem nun eine Ordensfrau vorsteht. Die dort lebenden Kinder erhalten Nahrung und Kleidung. Sie können unkompliziert und unentgeltlich die Volksschule besuchen und erhalten bei Krankheit die notwendige medizinische Fürsorge in der Krankenstation.

Es ist schön, dass die Waisenkinder ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft geworden sind und hier ihr festes Zuhause haben.

Bilder Kamerun Nov. 2012 u. März 2013 146