Beladung eines weiteren Hilfecontainers und Danksagungen an die Helfer

Der nächste Spenden-Container für die Bewohner in Mvam-Zamba wird verschickt! Danke an alle Helfer und Unterstützer unseres Vereins. Bericht anlässlich der Vereinssitzung am 30.8.2015 … was vor Ort geschieht.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Es ist guter Brauch, Ihnen an dieser Stelle über unsere Vereinsaktivitäten in Fulda zu berichten; gleichzeitig auch ein Herzensanliegen, allen hiesigen Helfern unseren herzlichen Dank auszusprechen.

In diesem Jahr stand die Containersendung zur Einrichtung unseres, noch im Bau befindlichen, Hospitals in Yaoundé im Zentrum unserer Aktivitäten.

Wie immer ist ein so aufwendiger Hilfstransport für unseren kleinen Verein nur diversen glücklichen Umständen zu verdanken, die ich hier- sofern in vertretbarer Kürze möglich- etwas ausführen möchte:

Sendung des Sachspenden-Containers/Zum einen die Sachspenden selbst:

Die Oberwald-Klinik Grebenhain hat uns durch Vermittlung von Herrn Heiko Kullmann 80 nahezu neuwertige Betten mit den dazugehörigen Nachtschränkchen gestiftet, daneben u.a. einen OP-Tisch, mehrere Untersuchungsliegen, Büromöbel sowie OP-Wäsche.

Über den gynäkologischen Chefarzt, Herrn Dr. Stitz, wurde uns von der Helios-Klinik in Hünfeld – wie bereits im letzten Jahr – med. Ausrüstung zur Verfügung gestellt, v.a. fahrbare Bettchen für die Neugeborenen. Das Baucentrum Leinweber hat uns wie so oft – insbesondere bei der Einrichtung der sanitären Anlagen – unter die Arme gegriffen; dies wird bei der Ausstattung des Hospitals ebenfalls von großem Nutzen sein.

Im Container befinden sich darüber hinaus noch drei Ultraschall-Geräte, die einesteils von Herrn Dr. Betz (Urologischer Chefarzt im Eichhof-Krankenhaus), zum anderen Teil von der Gemeinschaftspraxis am Frauenberg gespendet wurden.

Pro Optik hat uns mit einer großzügigen Spende zahlreicher Brillen unterstützt, die aber zu einem großen Teil bereits im Rahmen unserer Besuchs-Flüge in Kamerun gelandet sind und dort inzwischen viele Nasen der Schüler und Seminaristen zieren!

Inzwischen ist es eine schöne Tradition, dass die Grundschule in Dipperz für jeden unserer Transporte eine Sendung an unsere Schule in Mvam-Zamba zufügt. So geht auch dieses Mal durch Vermittlung von Gerhard für jedes Schulkind im Dorf ein kleines Paket mit Schul- und Schreibmaterial sowie Zahnbürste und Seife mit auf die Reise.

Der logistische Aufwand für das Sammeln, Lagern, Verpacken und Beladen eines Containers ist riesig. Die größte diesbezügliche Last haben wie üblich Reisingers in ihrer Dipperzer Werkstatt getragen, wobei wirklich kein Familienmitglied geschont wurde. Unter Aufsicht von Gerda (die unsere Zoll-Listen gewissenhaft und professionell führt) musste alles auf seine Funktion und Tauglichkeit überprüft und dann verpackt werden, wobei sich Tochter Kathy in jeder freien Minute zur Verfügung gestellt hat. Nachdem Gerhard zwischenzeitlich schwer erkrankt war, hat sich Sohn Markus in wirklich großmütiger Weise eingebracht. Alle Betten wurden durch ihn und seine Freunde zusammenmontiert und transportfähig gestapelt. Das Beladen des Containers wurde im Wesentlichen durch ihn und Gerhard bestritten, wobei die beiden jedoch auf eine große Zahl von Helfern zurückgreifen konnten:

Martin Leinweber, selbst unermüdlich im Einsatz im Dienst am Container, konnte hierfür seinen belastbaren Großcousin Willi Leinweber sowie die Fastnachtsjugend Hosenfeld aktivieren. Willi ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer Logistik geworden, hat er sich doch bereits bei den Transporten gar mancher Hilfsgüter nach Dipperz bewährt.

Daneben standen uns auch viele hilfreiche Hände aus Dipperz zur Seite.

Stets waren auch Petra, Gerda und die Ehefrau von Markus Sanda auf das leibliche Wohl der schwer arbeitenden Helfer bedacht und stellten ausreichend wertvolle Nährstoffe bereit!

 

Ein Wort zur Öffentlichkeitsarbeit/Danksagungen

Dass wir einen ansprechenden Internet-Auftritt haben und sich hierüber neue gute Kontakte ergeben, verdanken wir Thomas Vogler von dem Unternehmen Die Weitblicker, der uns – soweit wir ihn brav mit Informationen versorgen – bereits seit mehreren Jahren zeitnah und unkompliziert online (auf dem aktuellen Stand) hält.

Dies ist auch der Platz, Herrn Erwin Voellinger für seine treue Arbeit als Regisseur zu danken- wie seit vielen Jahren ist er als „unverwüstlicher, zäher Knochen“ wieder auf Posten. Mit sehr viel Mühe, Frustrationstoleranz und Einfallsreichtum bearbeitet er das Filmmaterial, welches wir von unseren Kamerun-Aufenthalten zurückbringen und sorgt für gute Verbreitung über den „Offenen Kanal“.

Dass wir mittlerweile in Fulda einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen, verdanken wir daneben nicht zuletzt Fr. Karin Schambony, die in regelmäßigen Abständen in der Fuldaer Zeitung bzw. dem Marktkorb über unsere Aktivitäten berichtet. Wir danken ganz herzlich für ihre langjährige Treue und Mithilfe! Da sie versprochen hat, nach Möglichkeit in Kürze wieder in der Fuldaer Zeitung über unseren Verein zu berichten, möchte ich uns heute alle ermutigen, bei ihr einen guten Eindruck zu hinterlassen!

 

Die unersetzlichen Helfer – bescheiden im Hintergrund

Das für uns mit Panik- und Stressgefühlen verbundene Erstellen der Steuererklärung übernimmt für den Verein ehrenamtlich Herr Reinhard aus der Steuerkanzlei Priller und Partner – für diesen in meinen Augen unersetzlichen Dienst an dieser Stelle ein besonderer Dank.

Aufführen möchte ich auch Herrn Alois Weber und Emil Hahner, die uns bislang regelmäßig protokollarisch und als Kassenprüfer zur Verfügung standen. Herr Weber hat uns im letzten Jahr beim Erstellen der neuen Spendenbescheinigungen und der Dokumentation für das Finanzamt einen sicher sehr zeitaufwendigen und großen Dienst erwiesen.

Ich darf sagen, dass ich über die vielen engagierten Tätigkeiten und Dienste in diesem Verein sehr dankbar bin genauso wie über die zahlreichen freundschaftlichen Begegnungen mit Ihnen allen. In jeder guten Gemeinschaft muss es besondere Menschen geben, die ein gutes Klima schaffen – und hiervon haben wir einige!

Besonders hervorheben muss ich hier

  1. Gerda, die ihrem Ehemann Gerhard unermüdlich den Rücken stärkt und in aller Stille die nervenaufreibenden Transport- und Zollformalitäten abwickelt und die Werkstatt in Dipperz zu einem Ort macht, den wir auch ohne Transportprobleme immer mal gern aufsuchen.
  2. Petra Leinweber, die in aller Sorgfalt über die Buchführung und Dokumentation wacht und uns daneben mit ihrem Martin immer wieder mit ihrer warmherzigen Gastfreundschaft zusammenführt. Unser Verein verfügt durch diese besondere Gabe über ein wirklich perfektes Networking.
  3. Die vielen hervorragenden Bäckerinnen, die uns alljährlich diesen Nachmittag so herrlich versüßen und sicherlich einiges dazu beitragen, dass unsere Vereinstreffen so gut besucht werden!

Zusammenfassend bleibt mir nur festzustellen, dass sich innerhalb des letzten Jahres sehr viel Gutes entwickelt hat, und dies, obwohl – wie die meisten von Ihnen wissen – nicht wenige unserer „Aktiven“ große gesundheitliche Probleme hatten. Wie durch ein Wunder sind wir heute alle wieder froh und munter versammelt …

Hierfür – jedoch auch für die Hilfsbereitschaft und Treue unserer Mitglieder, Spender, Freunde und Helfer danke ich Ihnen im Namen unseres Vereins von Herzen!

 

Ihre Dr. med. Marion Fuhrmann